Blue Flower

Auch in diesem Jahr wieder trafen sich nun schon zum 44. Mal am ersten Samstag im September  interessierte Schützen im Jägerloch bei Freudenstadt, um das traditionelle Jagdliche Schießen  des Sportschützenverein Calmbach durchzuführen. In diesem Jahr sind trotz schlechter Witterung 16 Schützen zusammen gekommen.

Die Schützen mussten sich dabei auf der Distanz von 25 Meter im Schießen mit der großkalibrigen Kurzwaffe messen.  Auf 50 Meter wurde auf den "laufenden Keiler" - eine bewegliche Wildschweinsilhouette mit dem Jagdgewehr und Zielfernrohr geschossen.  Doppelt so weit, auf 100 Meter wurde ebenfalls mit Jagdgewehr  und Zielfernrohr  - liegend freihändig auf eine Fuchsscheibe, stehend an einer Stange angelehnt ("angestrichen") auf eine Rehbockscheibe und stehend freihändig auf eine Wildschweinscheibe - geschossen.

 Jagdliches Schiessen 2017

Besonders anspruchsvoll war das Schießen mit dem Schrotgewehr auf Tontauben, die in verschiedene Richtungen davonflogen.

Deshalb wird in dieser Disziplin jeder Treffen auch fünffach gewertet.

Erheblich leichter war das ebenfalls mit dem Schrotgewehr durchgeführte Schießen auf den "Kipphasen" (eine bewegliche Hasensilhouette) auf 30 Meter Entfernung.

Insgesamt konnten 210 Punkte erreicht werden.

Felix Schwabenland belegte den ersten Platz mit 175 Punkten, gefolgt von Berthold Schmidt (167 Punkte) und dem Oberschützenmeister  des SSV Calmbach Oliver Gall  (152 Punkte). 

Nachdem sich alle Schützen mit einem leckeren Zwiebelrostbraten oder Schnitzel gestärkt hatten, wurde noch eine Ehrenscheibe ausgeschossen. 

Den besten Schuss auf die Ehrenscheibe - stehend an einer Stange "angestrichen" auf 100 Meter - gab Matthias Wagner ab.

Mit der Siegerehrung, der Überreichung des Wanderpreises, einer  "Saufeder" (gefertigt und gestiftet vom Sieger des Jahres 2015 Mathias Hiller) und der Vergabe von Teilnehmeransteckern fand  eine gelungene Schiessportveranstaltung zum 44.sten Mal  ihren Abschluss.

Oliver Gall, Felix Schwabenland, Matthias Wagner, Erich Schwabenland (vlnr.)