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Ein kleines Jubiläum hatten die Calmbacher Schützen zu feiern, als sie dieses Jahr bereits zum 45. Mal ins Jägerloch nach Freudenstadt gefahren sind, um dort das traditionelle jagdliche Schießen zu begehen. Wie schon im letzten Jahr sind auch dieses Jahr wieder 15 Schießbegeisterte zum sportlichen Vergleich zusammen gekommen.

2018 jadschiessen1

Die Schützen mussten sich dabei auf der Distanz von 25 Meter im Schießen mit der großkalibrigen Kurzwaffe messen. 

Auf 50 Meter wurde auf den "laufenden Keiler" - eine bewegliche Wildschweinsilhouette mit dem Jagdgewehr und Zielfernrohr geschossen.  Doppelt so weit, auf 100 Meter wurde ebenfalls mit Jagdgewehr  und Zielfernrohr  - liegend freihändig auf eine Fuchsscheibe, stehend an einer Stange angelehnt ("angestrichen") auf eine Rehbockscheibe und stehend freihändig auf eine Wildschweinscheibe - geschossen.

Besonders anspruchsvoll war das Schießen mit dem Schrotgewehr auf Tontauben, die in verschiedene Richtungen davonfliegen. Deshalb wird in dieser Disziplin jeder Treffer auch dreifach gewertet.

Erheblich leichter war dagegen das ebenfalls mit dem Schrotgewehr durchgeführte Schießen auf den "Kipphasen" (eine bewegliche Hasensilhouette) auf 30 Meter Entfernung.

Bei der anschließenden Siegerehrung ergab sich folgendes Bild: Den Tagessieg sicherte sich Vereinsvorstand und Oberschützenmeister Oliver Gall mit 156 Punkten. Zweiter wurde dieses Mal Schützenmeister Erich Schwabenland mit 134 Punkten, gefolgt von Tim Treiber mit 132 Punkten knapp dahinter. Nachdem sich alle Schützen mit einem leckeren Zwiebelrostbraten oder Schnitzel gestärkt hatten, wurde noch eine Ehrenscheibe ausgeschossen. 

Den besten Schuss auf die von Oliver Müller gestiftete Ehrenscheibe gab Matthias Hiller ab.

Mit der Siegerehrung, der Überreichung des Wanderpreises, einer  "Saufeder", gefertigt und gestiftet von Mathias Hiller fand eine gelungene Schießsportveranstaltung zum 45.sten Mal ihren Abschluss.