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Auch in diesem Jahr wieder gehörte das jagdliche Schießen zum festen Bestandteil des Veranstaltungskalenders der Calmbacher Schützen. Ab 9.00 Uhr trafen sich insgesamt 14 Sportschützen und Jäger auf dem Schießstand in Freudenstadt, dem sog. Jägerloch, zum sportlichen Vergleich.

Die Schützen mussten sich dabei auf der Distanz von 25 Meter im Schießen mit der großkalibrigen Kurzwaffe messen.  Auf 50 Meter wurde auf den "laufenden Keiler" - eine bewegliche Wildschweinsilhouette mit dem Jagdgewehr und Zielfernrohr geschossen.  Doppelt so weit, auf 100 Meter wurde ebenfalls mit Jagdgewehr  und Zielfernrohr  - liegend freihändig auf eine Fuchsscheibe, stehend an einer Stange angelehnt ("angestrichen") auf eine Rehbockscheibe und stehend freihändig auf eine Wildschweinscheibe - geschossen.

Die Teilnehmer der 46. Jagdl. Schießens des SSV Calmbach (Bild: SSVC)

Besonders anspruchsvoll war das Schießen mit dem Schrotgewehr auf Tontauben, die in verschiedene Richtungen davonfliegen. Deshalb wird in dieser Disziplin jeder Treffer auch dreifach gewertet.

Erheblich leichter war dagegen das ebenfalls mit dem Schrotgewehr durchgeführte Schießen auf den "Kipphasen" (eine bewegliche Hasensilhouette) auf 30 Meter Entfernung.

Bei der anschließenden Siegerehrung ergab sich folgendes Bild: Den Tagessieg sicherte sich in diesem Jahr Dietmar Haag mit 150 Punkten. Auf dem zweiten Platz landete Matthias Hiller mit 139 Punkten, gefolgt von Felix Schwabenland mit 138 Punkten knapp dahinter. Nachdem sich alle Schützen mit einem leckeren Zwiebelrostbraten oder Schnitzel gestärkt hatten, wurde noch eine Ehrenscheibe ausgeschossen, auf die auch hier der beste Schuss von Felix Schwabenland abgegeben wurde.