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Beim diesjährigen jagdlichen Schießen des Calmbacher Sportschützenvereins war es lange unklar, ob die Veranstaltung aufgrund der dynamischen Entwicklung in Sachen Covid-19 überhaupt stattfinden konnte. Sobald dann fest stand, dass auch in diesem Jahr das Jägerloch bei Freudenstadt seine Tore für die Calmbacher Schützen öffnen würde, war klar, dass auch hier Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten sind. Das tat jedoch der Resonanz der Schützen keinen Abbruch – mit 18 Teilnehmern fanden sich dieses Mal sogar vier Schützen mehr zum sportlichen Vergleich auf dem Stand bei Freudenstadt ein, als im letzten Jahr.

Die Schützen mussten sich dabei auf der Distanz von 25 Meter im Schießen mit der großkalibrigen Kurzwaffe messen.  Auf 50 Meter wurde auf den "laufenden Keiler" - eine bewegliche Wildschweinsilhouette mit dem Jagdgewehr und Zielfernrohr geschossen.  Doppelt so weit, auf 100 Meter wurde ebenfalls mit Jagdgewehr  und Zielfernrohr  - liegend freihändig auf eine Fuchsscheibe, stehend an einer Stange angelehnt ("angestrichen") auf eine Rehbockscheibe und stehend freihändig auf eine Wildschweinscheibe - geschossen.

Teilnehmer des 47. Jagdlichen Schießens

 

Besonders anspruchsvoll war das Schießen mit dem Schrotgewehr auf Tontauben, die in verschiedene Richtungen davonfliegen. Deshalb wird in dieser Disziplin jeder Treffer auch dreifach gewertet.

Erheblich leichter war dagegen das ebenfalls mit dem Schrotgewehr durchgeführte Schießen auf den "Kipphasen" (eine bewegliche Hasensilhouette) auf 30 Meter Entfernung.

Bei der anschließenden Siegerehrung ergab sich folgendes Bild: Den Tagessieg sicherte sich in diesem Jahr Andreas Treiber mit 135 Punkten, der auch gleichzeitig den besten Schuss auf die Ehrenscheibe abgab. Auf dem zweiten Platz landete Max Melchior mit 132 Punkten, gefolgt von Marcel Ben-Mazouni mit 124 Punkten. Bei sonnigem Spätherbstwetter stand zum Abschluss noch der obligatorische Fototermin an.